Beratungssituation

MitSprache - Starke Netzwerke Elternbegleitung für geflüchtete Familien

Seit Mai 2017 werden modellhaft in 47 lokalen Netzwerken Zugangswege von qualifizierten Elternbegleiter/-innen (www.elternchance.de) zu neu zugewanderten Eltern und ihren Kindern erprobt. 

Die Elternbegleiter/-innen beraten Eltern beim Eintritt der Kinder in Bildungsinstitutionen wie KITA oder Schule und sind Brückenbauer zwischen Familien und (Bildungs-) Institutionen vor Ort. Jedes geförderte Netzwerk besteht aus mindestens drei Netzwerkpartnern, aus unterschiedlichen Institutionen und Akteuren.
Wir setzen das Programm an der Anne-Frank-Schule in Köln-Rondorf mit einer Elternbegleiterin um.
In VIA ist Träger und unsere Netzwerkpartner sind die Anne-Frank-Schule mit der Schulleitung, der Schulsozialarbeit und der OGS sowie das Kommunale Integrationszentrum Köln (KI).

Weitere Kooperationspartner sind die Unterkünfte für geflüchtete Familien in Rondorf (Weißdornweg und Merlinweg) sowie das Jugendamt.

"MitSprache" wird von Karin Anders als Projektkoordinatorin betreut, Anja Goetz ist als Elternbegleiterin tätig.

Ziel:
Übergeordnetes Ziel ist die Installierung eines umfassenden Unterstützungssystems für zugewanderte Familien an der Anne Frank Schule in Köln-Rondorf.

Eltern-Kind-Angebote:

  • Spiele von Heute und Früher 
  • Mehrsprachige Leseecke/Vorleseprojekt für Kinder im Grundschulalter (Rondorf-Weißdornweg)
  • Stadtteilentdecker 
  • Weltreise-AG

Elternangebote (laufend):

  • Monatlich stattfindendes thematisches Elterncafé an der Anne–Frank-Schule
  • Elternsprechstunde 
  • Internationaler Kochtreff 
  • Kultur gemeinsam entdecken 
  • Schwimmkurs für Frauen

Elternangebote (turnusmäßig):

  • Jeweils zu Beginn des neuen Schuljahres Infopaket zum Schulstart für alle Eltern
  • Informationen zu weiterführenden Schulen 
  • Elternkonferenzen

Angebote für Multiplikator*innen:

  • Einzelveranstaltungen, Workshops zu interkultureller Elternbegleitung

Aktuelles:

- Dialog-Videokonferenz der Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey mit fünf Elternbegleiter*innen und Vertreter*innen der Starken Netzwerke: 

Am Dienstag, 21.04.2020 traf Bundesfamilienministerin Frau Dr. Franziska Giffey fünf Elternbegleiter*innen in einer virtuellen Video-Konferenz, um sich mit ihnen über die besonderen Herausforderungen für Familien während der Corona-Krise auszutauschen. In der einstündigen Dialog-Konferenz berichteten die Elternbegleiter*innen, wie sie Eltern und ihre Kinder auch ohne den direkten und persönlichen Kontakt unterstützen und begleiten können. Sie stellten alternative Formate vor, die sich in der derzeitigen Situation besonders bewährt haben und teilten ihre Erfahrungen, Tipps und besonderen Momente, die sie mit den Familien erleben. Im Fokus standen staatliche Hilfeleistungen für Familien wie Hilfetelefone oder der Notfall-Kinderzuschlag.
Hier geht es zum Videobeitrag.

- Informations- und Austauschveranstaltung für Schulen: Das Bundesmodellprogramm und der Ansatz von MitSprache wird im Rahmen eines Praxistreffens im KI vorgestellt.

 

Das Bundesmodellprogramm "Starke Netzwerke Elternbegleitung für geflüchtete Familien" ist ein Programm des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend.

 


Broschüre zum Download

Auf Entdeckungstour im Kölner Süden
Die Stadtteilentdecker*innen der Anne ‐ Frank ‐ Schule in Köln-Rondorf und ihre Eltern haben ein Jahr lang ihren Sozialraum und ihre Stadt erkundet und besser kennengelernt. Wir haben mit ihnen zusammen überwiegend Orte in der Umgebung aufgesucht, die leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind und wenig kosten. Dabei haben die Kinder ihre Lieblingsorte gewählt, die wir in dieser Broschüre vorstellen und auch anderen Familien im Kölner Süden ans Herz legen möchten.

Unsere Förderer

Gefördert durch:

MitSprache wird im Rahmen des Bundesmodellprogramms „Starke Netzwerke Elternbegleitung für geflüchtete Familien“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

 

Logo Elternchance  

Unser Angebot in Zahlen

35

Schüler/-innen,


die im Jahr 2018 mit dem Angebot erreicht werden konnten.
64

Eltern,


die das Angebot im Jahr 2018 angenommen haben.
3

Mitarbeitende in 2018


sowie zusätzlich Unterstützung durch Mitarbeitende anderer Einrichtungen im Rahmen der Netzwerkarbeit.

Das Vorleseprojekt unterwegs mit dem Leserad

Lesen in gemütlicher Atmosphäre

Seit November 2018 freuen sich die Kinder der Unterkunft für geflüchtete Familien in Köln-Rondorf im Weißdornweg über die neue und kuschelige Leseecke.

Alle 14 Tage findet dort ein Vorleseprojekt für Kinder im Grundschulalter statt. Hier wird die Idee des Vorlesens an die Kinder und ihre Eltern durch eine Elternbegleiterin von IN VIA weitergetragen: Zunächst wird eine Geschichte in der Muttersprache der Anwesenden aus einem zweisprachigen Buch von ihnen vorgelesen, z.B. auf Arabisch, Kurdisch, Fasi, Polnisch, Portugiesisch oder Türkisch und anschließend durch die Sozialbetreuerin auf Deutsch. Auch die Förderung der Zweisprachigkeit sowie der Spaß an Sprache und am (Vor-) Lesen soll durch das Projekt unterstützt werden.
Die Vorlesenachmittage sind beliebt: bis zu 15 Kinder sowie Eltern freuen sich auf die gemeinsame Zeit.
Im Sommer bei gutem Wetter findet das Vorleseprojekt auch draußen statt. Dann geht es mit spannender Kinderlektüre und Picknickdecke in den Park, wo in entspannter Atmosphäre vorgelesen wird. Ein „Leserad" kann für Ausflüge genutzt werden.


Projekt "Leserad"

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