Mit der Bahnhofsmission fing alles an...

Die Arbeit von IN VIA begann vor mehr als 110 Jahren zur Zeit der Industrialisierung, als unzählige junge Mädchen und Frauen vom Land nach Köln abwanderten, um Arbeit zu finden. Am Hauptbahnhof angekommen, waren Sie oft mittel- und orientierungslos und benötigten Hilfe. Katholische Frauen aus Adel und Bürgertum ergriffen in sozialer Verantwortung Partei für die Mädchen und jungen Frauen der unterprivilegierten Schichten. Sie suchten nach Wegen und Organisationsformen der individuellen Hilfe und Unterstützung, aber auch nach Möglichkeiten der gesellschaftlichen und politischen Einflussnahme. So gründete Jeanne Trimborn am 7. November 1898 in Köln IN VIA unter dem damaligen Namen „Katholischer Mädchenschutzverein“, mit dem Ziel, Orientierung sowie Unterstützung bei Arbeitssuche, Ausbildung und selbständiger Existenzsicherung zu leisten.

Auch nach mehr als hundert Jahren ist „Hilfe zur Selbsthilfe“ unsere oberste Maxime. Die Schwerpunkte unserer Arbeit haben wir den aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen und Zielgruppen angepasst. Heute ist IN VIA als Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit in Köln fest verankert.

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